Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde heuer bereits zum 14. Mal der Halbmarathon "Kärnten Läuft" von Velden nach Klagenfurt ausgetragen. Neben ca. 3.500 Hobbyläufern waren auch diesmal wieder viele Spitzenläufer, vorwiegend aus Kenia am Start. Diese wurden wie immer engagiert, um die Veranstaltung mit Top- Zeiten auch in die internationale Auslage stellen zu können. Als Magnet für die heimische Laufelite wurde erstmalig bei Kärnten läuft auch die Österreichische Meisterschaft im Halbmarathon ausgetragen. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle nationalen Langstreckenasse am Start, um beim Kampf um die Medaillen mitzumischen.

Auch unsere LGS war mit Manu und Norbert Zeppitz, Klaus Pfeifer, Markus Schönfelder, Andrea Knafl, Martin Wernig, Max Zdouc, Adrian Igerc und Christian Müller stark präsent! Ein Podestplatz bei den Meisterschaften war für uns natürlich ausser Reichweite, was aber niemanden daran hindern sollte trotzdem sein Bestes zu geben und bei Kärntens größter Laufveranstaltung aufzuzeigen. Die Strecke mit Start vorm Schloßhotel Velden nach Klagenfurt wurde vor allem für Hobbyläufer und Aussichtsgenießer recht attraktiv abgeändert und verschönert.

Persönliche Bestzeiten waren, soviel vorweg aufgrund des welligen Profiles, der vielen Kurven und Wendepunkte jedoch nur schwer möglich. Das Rennen gestaltete sich für viele unserer LGS- Athleten leider schwieriger als gedacht, sodass die vorgenommenen persönlichen Zielzeiten oft nicht erreicht werden konnten. Unsere Speerspitze Adrian Igerc musste, in aussichtsreicher Position mit Hammer, Pogelschek und Wadl in einer starken "Kärntner- Gruppe" liegend, aufgrund einer hartnäckigen Verkühlung bei km 13 abstellen und finishte in 1:18:46 Std. Nachdem Adriano neben zahlreichen Siegen heuer auch bereits in St. Veit/ Glan in 1:14 Std. Kärntner HM- Meister wurde, darf ein Wettkampf auch einmal nicht nach Plan verlaufen.

Markus Schönfelder meldete sich nach verletzungsbedingter Laufpause mit 1:39:37 Std. solide zurück und bestritt einen für ihn zügigen Trainingslauf. Klausi Pfeifer schrammte mit 1:40:09 Std. nur knapp an seinen angepeilten 1:37 Std. vorbei, wobei wir von Klausi heuer sicher noch das eine oder andere Spitzenresultat erwarten können. Martin Wernig war nach seinen bereits im Jänner in Wien gelaufenen 1:18:30 Std. diesmal mit 1:21:46 Std. nicht ganz zufrieden. Der Graz-Marathon als sein erklärtes Ziel steht im Focus und die Schallmauer von unter 3:00 Std. wird nun sicher auch geknackt!

Max Zdouc erreichte seine Zielzeit von 1:25:14 Std. fast punktgenau und weist neben seiner tollen Ergebnisse am Bike nun auch läuferisch stark aufsteigende Form auf. Manu Zeppitz war mit ihrer Endzeit von 1:46:26 Std. leider etwas unter ihren Erwartungen geblieben, wobei eine Zeit unter 1:40 Std. für Manu auch heuer sicher wieder möglich sein wird. Spätestens in Palmanova fällt die Schallmauer erneut! Das dürfte dann ohne Frauenlauf am Vorabend auch leichter gehen, vielleicht hat sie da mit einem Schnitt von nur knapp über 5 Minuten pro Kilometer zuviel Energie verbraucht.

Andrea Knafl begab sich mit ihrer Schwägerin Susi auf die Strecke und begleitete sie auf ihrem 1. Halbmarathon. Trotz aufgrund ausgedehnter Radtouren nur spärlicher Lauftrainingskilometer konnten sie in 1:59:41 Std. die 2-Stunden-Barriere knacken. Auch ihr Bruder Harald stellte ich der Herausforderung und erreichte in 1:50:49 Std. das Ziel. Ein gelungener Familienausflug!

Norbi Zeppitz konnte von Beginn an seine gewohnte Leistungsfähigkeit nicht abrufen und stellte ähnlich wie Adriano bei km 15 ab, um zumindest noch zu finishen. Mit 1:32:58 Std. war Norbi, der sich 1:23 Std. vorgenommen hatte natürlich nicht zufrieden. Aufgrund seiner Trainingsleistungen, die in Richtung Loch- Ness- Marathon bereits sehr vielversprechend sind, ist Kärnten Läuft als "schwarzer Tag" zu verbuchen und abzuhaken. Da ihm der Zieleinlauf so gut gefallen hat lief er gleich noch ein zweites Mal mit einer Freundin anlässlich ihres 30ers in das Ziel. Beim zweiten Mal dann schon wieder schneller als beim 1. Versuch!

Ich, Christian Müller konnte erfreulicherweise mein derzeitiges Leistungsvermögen voll ausschöpfen und erreichte in 1:16:02 Std. überglücklich das Ziel in Klagenfurt. Danke nochmals an Zala Zdouc fürs  lautstarke Anfeuern. Hab heute noch Gänsehaut. Als gesamt 55. und 6. in meiner AK konnte ich bei diesem starken Starterfeld auch recht zufrieden sein. In der Mannschaftswertung erreichten Adrian, Martin und ich für die LGS den 7. Platz!

Ergebnisse: http://www.maxfunsports.com/event/2015/kaernten-laeuft

Bericht: Christian Müller

Mit einer tollen Leistung unterstrich am vergangenen Wochende unsere Zala Zdouc erneut ihre beeindruckende Form. Beim 13. Internationalen Erzberglauf schraubten sich auch heuer wieder insgesamt ca. 1.400 Läuferinnen und Läufer aus 14 Nationen die Kehren bis zum Gipfel dieses sagenumwogenen Berges hoch. Alleine das Damenstarterfeld war mit 310 Läuferinnen mehr als beachtlich. Aus unseren Reihen war es wie in den letzten Wochen zuvor wieder Zala, die die LGS- Farben vertrat und bei brütender Hitze die 12,5 km lange Strecke mit 745 hm in Angriff nahm. Das Zala auch bei solchen internationalen Bergläufen im Spitzenfeld mitmischen kann, stellte sie mit einem tollen 5. Gesamtrang und den Sieg in ihrer AK45 erneut unter Beweis! Mit einer Zeit von 1:09:56 Std. war Zala mehr als 4 min vor der Klassenzweitplatzierten! Herzliche Gratulation Dir und viel Erfolg bei deinen nächsten Wettkämpfen!

 

Den Koschuta- BL bei weitem noch nicht verdaut startete ich am Sonntag beim Kärnten Radmarathon in Bad Kleinkirchheim über die klassische Distanz von 106 km und 2.150 hm. Pünktlich um 7:30 Uhr erfolgte der Start in BKK. Die landschaftlich tolle Strecke führte von Ebene Reichenau über die Nockalmstraße, durch das Liesertal nach Seeboden und über Radenthein über den Schlussanstieg von 8 km zurück nach BKK. Eine Renntaktik gabs für mich anfänglich nicht, da ich vom Vortagswettkampf noch schwere Beine hatte und so lediglich eine zügige Trainingsfahrt machen wollte. In der Startaufstellung platzierte ich mich daher auch eher im hinteren Drittel und nahm nach dem Startschuß locker Tempo auf. Ich freute mich auf die Runde und nutzte die ersten flachen km bis zum Anstieg in die Nockalmstraße zum Einrollen und zum Auslockern meine etwas übersäuerten Beine. Im Hinterkopf hatte ich mir dann aber doch irgendwie zum Ziel gesetzt Lorraine Dettmer, eine gute Freundin von Ruth, die um den Tagessieg bei den Damen mitfahren würde, zu unterstützen. Ich versuchte im Anstieg Richtung Schiestelscharte meinen Rhythmus zu finden und konnte dabei gut Tempo aufnehmen und zahlreiche Teilnehmer überholen. Nach einigen km bergauf, konnte ich  Lorraine bereits sehen und ich versuchte sogleich einen Gang zuzulegen, um auf gleiche Höhe zu kommen. Das ist mir auch gelungen, aber nur wenige Meter konnte ich ihr Tempo halten- hab mich wohl doch ein wenig überschätzt. Ich ließ mich zurückfallen in die nächste Gruppe und erfreute mich wieder besseren Beinen bei der ersten Bergwertung nach 9,5 km Anstieg, auf der Schiestelscharte. Das Wetter und die Bedingungen waren traumhaft. Bei der Abfahrt in die Grundalm ließen wir es dann mit über 80 km/h ganz schön krachen. Danach wartete die nächste Bergwertung auf die Eisentalhöhe, wo auch der Nockalmkönig gekürt wurde. Von meinen früheren Trainingsrunden wusste ich, dass mir dieser Anstieg über ca. 7 km sehr gut liegt. Gewisse Berge mag man einfach, andere nicht. Ich führte unsere Gruppe zügig in die ersten Kehren und konnte, für mich motivierend, Lorraine einige hundert Meter vor mir erblicken. Wieder vesuchte ich auf sie aufzufahren, um ihr hoffentlich anschließend in der langen Abfahrt durch das Liesertal mit Windschatten und "Löcher zufahren" helfen zu können. Wenige Meter unter der Bergwertung konnte ich aufschließen und nun ging die Aufholjagd nach vorne los. Übrigens, zu diesem Zeitpunkt war Lorraine 1. Dame, aber der Vorsprung auf die Spitzenrennfahrerin Nadja Prieling aus Tirol war mit max. 1 Minute nicht sehr groß. In der Abfahrt konnten wir einige Fahrer vor uns aufsammeln und so brausten wir mit ca. 12 Rennfahreren volles Rohr das Liesertal in Richtung Seeboden. Von meinem Vorhaben einer zügigen Trainingsfahrt habe ich mich so nebenbei schon lange verabschiedet. Als ich dachte, wenn wir so weiterfahren ist der Sieg  Lorraine nicht mehr zu nehmen kamen wir in Seeboden in einen Verkehrsstau und mussten zum Ärger Tempo rausnehmen. Und so dauerte es nicht mehr lange und die nächste Gruppe mit der Tiroler Favouritin konnte wieder auf uns aufschließen. Nun war unsere Gruppe leider mindestens 25 Mann/ Frau stark und mit mittlerem Tempo ging es dann weiter zum entscheidenden Schlussanstieg von Radenthein nach BKK. Der große showdown um den Damensieg erfolgte also nun auf den letzten 8 km. Lorraine attackierte trotz müden Beinen schon auf den ersten Metern bergauf um Stärke zu demonstrieren, so wie es eine "echte" Rennfahrerin eben macht :-). Mein Kopf versuchte Lorraine noch zu unterstützen, meine Beine aber nicht. Akku leer- Strom aus! Die Gruppe zerfiel schlagartig und alle kämpften gegen Berg und Hitze, die mittlerweile auch bereits den letzten Tropfen an Flüssigkeit aus dem Körper saugte. Auch Lorraine kämpfte super tapfer, konnte aber die Gegenattacke von Nadja Prieling nicht mehr kontern. Wenige km vor dem heißersehnetn Ziel blickte ich noch einmal auf die Uhr und versuchte unter der Schallmauer 3:30 Std. zu finishen, was mir dann mit 3:28 Std. auch gelungen ist. Lorraine wurde tolle 2. mit nur 44 Sek. Rückstand auf die Siegerin. Unter 570 Finishern belegte ich übrigens mit ca. 20 min Rückstand auf den Sieger den 84. Platz. Passt!!! devil

Abschließend möchte ich noch ein Riesenkompliment an die Organisatoren machen, die für einen perfekten und reibungslosen Ablauf beim Kärnten Radmarathon sorgten. Und wer die Nockalmstraße kennt weiß, dass diese eine der schönsten Passstraßen überhaupt ist.

 

Beim heurigen Ulrichsberglauf, der im Berglaufcup zweifelsohne zu den Klassikern in der Szene zählt, fanden sich trotz der anhaltenden Regenbedingungen immerhin 181 Teilnehmer am Start beim Herzogstuhl in Maria Saal ein. Vor allem die tolle Organisation und eine Strecke, die auch für Jedermann(frau) bewältigbar ist locken immer wieder zahlreiche Läufer zu diesem Laufevent. Aufgrund einer Hangrutschung wurde die Strecke verlegt und so auf ca. 8,5 km verkürzt. Die 550 Höhenmeter blieben mit dem Ziel am Gipfel natürlich unverändert. Von seiten unserer LGS waren wir leider nur zu zweit vertreten.

Umso mehr bemühten Zala Zdouc und ich mich natürlich unsere Vereinsfarben würdig zu vertreten und uns möglichst gut in Szene zu setzen. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Männern war bis auf wenige Ausnahmen wiederum die Kärntner- Berglaufelite am Start. Gleich nach dem Startschuß, der aufgrund zahlreicher Nachnennungen mit ca. 20- minütiger Verspätung um 10.20 Uhr erfolgte, gab wie schon im Vorjahr Gernot Hammer, mit Silvio Wiltschnig und Robert Schwaiger im Windschatten, das Tempo vor. Den ersten km passierten die drei unter 3:20 min. Dicht gefolgt war ich mit 8 weiteren Läufern in der Verfolgergruppe. Auch wir absolvierten den ersten km in flotten 3:25 min. Ich fühlte mich von Beginn an recht gut und versuchte nun auch im folgenden Anstieg nach Pörtschach am Berg meinen Rhythmus zu finden. Seite an Seite mit Martin Pogelschek schlugen wir wortlos ein hohes Tempo an und so konnten wir uns relativ rasch von der Gruppe absetzen und die Aufholjagd auf die vor uns laufenden Silvio Wiltschnig, Robert Schwaiger und Gernot Hammer machen. Silvio und Robert waren vorne weg, nur Gernot konnte sich an diesem Tag nicht so richtig von uns absetzen und so konnten Martin und ich bei km 6,5 auf Gernot aufschließen. Wir, die ansonsten recht "redselig" sind, würdigten uns diesmal maximal eines kurzen Blickes. Für nette Worte war wohl keine Luft übrig:-) Die Aufholjagd hat mir jetzt auch spürbar doch einige Körner gekostet, sodass ich Martins Tempo leider nicht mehr halten konnte und ihn ziehen lassen musste. Langsam, aber kontinuierlich setzte sich Martin auf den letzten 2 km von Gernot und mir ab. Der steile Schlußanstieg, der aufgrund der Streckenänderung diesmal noch länger war lies mich die Grenzen meiner körperlichen Leistungsfähigkeit deutlich erkennen und so konnte ich am Ende auch Gernot nicht mehr halten und passierte 11'' hinter ihm als gesamt 5. überglücklich die Ziellinie. Nach meinem verkorksten Frühjahr rechnete ich nie und nimmer damit heuer doch noch an meine Vorjahresleistungen (zumindest am Berg) recht gut anschließen zu können. Umso mehr freut mich mein gestriges Ergebnis.

1. Silvio Wiltschnig 37:34min; 2. Robert Schwaiger 38:45; 3. Martin Pogelschek 39:22; 4. Gernot Hammer 39:43; 5. Christian Müller 39:54  

Beim Damenrennen hatten wir mit Zala ebenfalls ein sehr heißes Eisen im Feuer. Die Konkurrenz war auch dort sehr stark. Mit Marlies Penker war die Favouritin gleich ausgemacht, aber auch die Gesamtführende im BL- Cup Heidi Petschnig, sowie Helga Tomaschitz, Sabine Kozak und Wiltrud Rieberer- Murer waren am Start und kämpften um die Podestplätze. Ein spannendes Rennen war also garantiert. Zala steckte zweifelsohne noch der Pitztaler- Trailrun von der Vorwoche in den Knochen, was den Kampf ums Podium natürlich nicht einfacher machte. In einem beherzten Rennen konnte sich Zala jedoch von Beginn ihre race- pace gut einteilen und finishte mit einer tollen Leistung nur 22 '' hinter der 3. Helga Tomaschitz als gesamt 4. Ihre AK gewann Zala erfreulicherweise überlegen!

1. Marlies Penker 44:57min; 2. Heidi Petschnig 47:20; 3. Helga Tomaschitz 47:40; 4. Zala Zdouc 48:02; 5. Wiltrud Murer- Rieberer 49:49

Abschließen noch einmal ein großes Lob an die Veranstalter und Organisatoren, die auch die Siegerehrung mit Preisverlosung und "inoffizieller Bierverkostung" perfekt über die Bühne brachten devil

Ergebnisse: http://www.stern-bew.com/index_htm_files/UBL2015Gesamt.pdf

Bericht: Christian Müller

Zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender der LG Südkärnten gehört die seit 2012 stattfindende Petzenattacke für Mountainbiker, Läufer und Nordic Walker. Trotz professioneller Organisation der sportbegeisterten Bleiburger um OK-Chef Christian Opetnik wird auf die Einhebung eines Nenngeldes verzichtet und nur zu freiwilligen Spenden zur Unterstützung aufgerufen.

Von der LG Südkärnten waren mit Zala Zdouc, Fritz Lamprecht, Norbert Zeppitz (Berglauf) sowie Max Zdouc, Christoph Stuck und Marijan Kezar (MTB) gleich 6 Aktive am Start in Unterort. Von dort geht es gleich durchgehend und ohne Verschnaufpause entlang der Petzenstraße etwa 10,5 km und 1.050 Höhenmeter bergauf zum Ziel bei der alten Zollhütte. Um die Sache etwas zu verschärfen warteten bereits beim Start um 10:15 Uhr - die Nordic Walker wurden um Punkt 10 mit etwas Vorsprung losgelassen - mehr als 25° C auf die Sportler. Der Veranstalter hatte aber zum Glück genügend Wasserstationen auf der Strecke bereitgestellt, sodass alle einen halbwegs kühlen Kopf behalten konnten.

Ich (Norbert) besprach mit Zala beim Aufwärmen die geeignete Renntaktik; 2012 waren wir noch gemeinsam als Sieger ins Ziel gelaufen. Zala hat zurzeit mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen und beim Laufen im Flachen Schwierigkeiten, was sich jedoch bei diesem Rennen, flache Passagen gibt es bei diesem Lauf weder beim Ein- noch Auslaufen und schon gar nicht beim Rennen selber, weniger auswirken sollte als einige fehlende Trainingskilometer. Trotz der starken Konkurrenz von Anita Waiss und Sabrina Pasterk konnte sich Zala, in diesem Jahr in einen harten sportlichen und freundschaftlichen Zweikampf mit Alfred Tuscher verwickelt, in 1:14:16 durchsetzen, wobei sie allerdings noch einiges an Verbesserungspotenzial sah. Ich konnte mich gleich von Anfang an hinter Andreas Martin auf dem 2. Platz festsetzen. Nachdem sein Tempo allerdings doch zu hoch für mich war und Arno Andrejcic von mir abreissen lassen musste, wurde es weitgehend ein einsames Rennen für mich. Durch einige MTBer in meinem Tempo wurde es aber nie allzu mühsam, da es immer wieder zu Positionswechseln kam, nachdem ich im Steilen etwas schneller, die Biker im Flachen flotter unterwegs warren. Die Hitze machte mir nicht wahnsinnig viel aus, aber das flotte Anfangstempo sowie die fehlenden Berglaufkilometer machten sich mit Fortdauer des Laufes bemerkbar. Im harten Duell mit Christoph Stuck am Bike holte ich noch alles raus und finishte nur 45 Sekunden hinter meiner besten Petzen-Zeit als Zweiter in 1:05:05. Mehr war kaum drin, auch wenn ich Christoph noch gerne im Zielsprint geschlagen hätte. Leider gab es nur für den Gesamtsieger ein Sixpack Lasko, bei vorheriger Kenntnis hätte ich vielleicht noch etwas mehr den Turbo gezündet ;-) Fritz Lamprecht nahm sich ein gut gewähltes Anfangstempo vor, um nicht sein ganzes Pulver sofort zu verschießen. Das gelang ihm recht gut und er kam in 1:15:22 als 7. ins Ziel.

Max Zdouc nutzte den Bewerb als Teil eines harten Abschlusstrainings für die Salzkammergut-Trophy und biss sich nach der Wackendorfer Alm auch noch die Petzen hoch. Dass die Form mehr als nur passt zeigt der starke 6. Platz in 58:54 Minuten. Christoph Stuck wurde trotz unfreiwilligem und ungeplanten Pacemaker-Dienst für mich 12. in 1:04:41. Marijan Kezar nutzte den Bewerb zum lockeren Ausschütteln nach dem Koschuta-Berglauf am Vortag und schlug sich mit 1:31:19 ebenfalls mehr als nur passabel.

LGS-Presidente Hans und Berglok Roli fanden sich nach langer Bergtour ebenso in der Zollhütte ein. Nach der Siegerehrung gab es noch eine umfangreiche Preisverlosung. Danach nutzten die Biker den Flow-Country-Trail zur Abfahrt, während die Läufer und Walker gratis die Gondel zur Talfahrt nutzen konnten. Und das alles bei Kaiserwetter - eine perfekte Veranstaltung!

Bericht: Norbert Zeppitz

Im April wurde ich von der mir bis dahin völlig unbekannten Läuferin Cornelia Hilka (http://laufmaus.org/) eingeladen, zu Gunsten des Hilfsprojekts 'Ärzte ohne Grenzen' an der Staffel des K78 des swissalpine in Davos in der der Schweiz teilzunehmen. Ich sagte natürlich sofort zu, es ging nur noch um das Ausverhandeln der Strecke. Zur Wahl standen ein welliger 30er, ein Berglauf-10er, ein hochalpiner 25er rauf und runter sowie ein eher bergab verlaufender 10er-Trail. Nachdem die langen Distanzen dann aber doch schon eher ausgebucht waren, musste ich mich auf den 2. Abschnitt einstellen, was im Nachhinein einen großen Glücksfall darstellen sollte.

Am Wochenende davor absolvierte ich den Großglockner-Duathlon, was doch einiges an Kraft kostete. Danach reiste ich über Südtirol in die Schweiz, trainierte zwischendurch, machte viel Sightseeing, ließ es mir kulinarisch gutgehen, hatte durch das viel zu viel an allem eigentlich wenig Zeit zum Regenerieren und so fühlten sich meine Beine bis zum Wettkampf am Samstag eher wenig locker an.

Da wir gleich 2 Staffeln stellten, reiste ich in aller Früh nach einem kurzen Teammeeting und dem Beobachten des Starts um 7:00 Uhr mit dem Zug und meiner Staffelkollegin Manuela, gebürtige Steirerin aus München, zum Start in Filisur. Da es ein Teambewerb war, nahm ich mir natürlich vor, alles zu geben und das maximale aus mir herauszuholen, auch wenn die Beine etwas schwer waren. Ungefähr 2:30 Stunden waren vom 1. Staffelläufer Frank veranschlagt worden. Die Staffel mit Manuela wechselte früher und ich musste 20 Minuten lang nervös auf meinen Kollegen Frank warten. Ich übernahm an 24. Stelle und schlug sofort nach dem ersten kurzen Bergabstück ein Tempo hart am Limit an. Etwas brachte mich ein trailiger Abschnitt nach etwa 3 Kilometern aus dem Tritt, da ich das kurze Auf und Ab im Wald nicht einkalkuliert hatte. Ab Kilometer 5 begann die Schlüsselstelle: Ein etwa 2,5 Kilometer langer Anstieg mit gut 250 Höhenmetern. Da hatte ich dann richtig Probleme, konnte aber natürlich weiterhin Läufer um Läufer, Einzelathleten und Staffelteilnehmer, einholen. Vom Gefühl her hätte ich schneller sein müssen, die Läufer flogen für meinen Eindruck zu langsam vorbei, ich hatte keinen richtigen dynamischen Abdruck nach oben.

Mehr Sorgen machte mir aber der Downhill in Richtung Ziel, wo doch 2 Kilometer mit 100 Höhenmetern im Abstieg warteten. Meine mit Abstand größte Laufschwäche stand bevor und ich war auch schon sehr müde und auch weit von meiner ursprünglich kalkulierten Zeit entfernt. Am Anfang lief ich auch gleich auf einen Staffelläufer auf, der aber meine Schwäche wohl gleich erkannte und munter mitlief. Für das Team dachte ich mir dann aber doch: Das kann es nicht sein, und so beschleunigte ich hart und ließ den Konkurrenten mühelos hinter mir. Von da an sollte es laut Streckenplan nicht mehr weit ins Ziel sein. Sollte, denn der Veranstalter hatte noch eine lange Schleife eingebaut. Mehrmals dachte ich, dass das Ziel gleich kommen müsste: Zuerst die Labestation, dann ein Kabelkanal der aussah wie die Zeitmessungsschleifen, dann Lautsprecherboxen, aber weit und breit kein Sprecher ... So beschleunigte ich immer mehr zum Schlusssprint, ohne dem Ziel nahe zu sein. Mit letzter Kraft rettete ich mich dann zum wirklichen Wechsel, wo ich als 13. (11 Plätze gutgemacht) an Marius übergeben konnte.

Zuerst war meine Enttäuschung über die 54:02 Minuten doch recht groß, da ich mit einer Zeit unter 50 Minuten bei den 9,7 Kilometern und 500 Höhenmetern kalkuliert hatte. Die Strecke war jedoch 10,5 Kilometer lang und so konnte ich nach dem Zieleinlauf unserer Staffel auf dem 9. Rang feststellen, dass ich die zweitbeste Zeit auf diesem Abschnitt - 8 Sekunden hinter dem Ersten - sowie die drittbeste Zeit Gesamt - nur der Gesamtsieger war schneller - erzielen konnte!

Nach kurzer Feier und intensivem Austausch mit den Staffelkollegen ging es dann wieder auf den beschwerlichen Heimweg. Doch die Reise zum swissalpine hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Fotos: Marius Förster (http://www.marsendurance.de/)

Bericht: Norbert Zeppitz

Ergebnisse: http://davos.r.mikatiming.de/2015/?content=detail&fpid=list&pid=list&idp=9999990B85DC750000106F77&lang=DE&event=T78&search[sex]=M&search_event=T78

Mit Verspätung habe auch ich nun in die heurige Berglaufsaison einsteigen können. Beim Koschutalauf ist aufgrund der nicht zu unterschätzenden Bergabpassagen Muskelkater für die nächsten Tage vorprogrammiert. Das habe ich aber vorab schon gerne in Kauf genommen, da die Veranstaltung nicht nur landschaftlich, sondern auch von der lieblichen und trotzdem professionellen Organisation  her zu den TOP- Bergläufen zählt. Das Starterfeld ist ebenso immer gespickt mit Spitzenläufern, sodass für mich auch gleich eine Standortbestimmung möglich war.  Insgesamt haben sich trotz der im Juli üblichen Rennterminkollision (Faakerseelauf, Petzen- Attacke) und der hochsommerlichen Temperaturen 96 Teilnehmer zum Start beim Gasthof Terklbauer eingefunden. Von unserer LGS waren wir mit Marjan Kezar leider die einzigen Vertreter. Zala, Max, Norbert, Stucke und Fritz regenerierten sich noch für die tagsdarauf stattfindende Petzen- Attacke und verzichteten auf die Koschuta. Die Strecke betreffend gab es natürlich keine Änderungen zu den letzten Jahren und so waren wiederum ca. 10 km und 800 hm zu bewältigen. Nach dem ersten Flachkilometer bildete sich gleich zu Beginn des ersten Anstieges eine 4- Mann Spitzengruppe, mit Robert Stark, Gerald Fister, Urgestein Peter Schatz und mir. Ich fühlte mich von Beginn an gut und versuchte gleich meinen Rhythmus zu finden. Robert setzte sich darauffolgend wenige Meter von uns ab und dahinter entwickelte sich ein harter Dreikampf um Platz 2. Vor der letzten technisch schwierigen Abwärtspassage bei km 8,5 hatten Peter Schatz und ich ca. 20 m Vorsprung auf Gerald Fister und ich wusste, dass es nur eine Frage von (kurzer) Zeit sein wird, dass Gerald zumindest mich überlaufen und abhängen wird. Ich kannte diese Situation ja bereits aus dem Vorjahr devil. So war es dann auch. Chancenlos Gerald zu folgen fighteten Peter Schatz und ich nun um den 3. Gesamtrang, wobei ich im Schlussanstieg zum Koschutahaus meine letzten Reserven noch besser mobilisieren konnte und hinter Sieger Robert Stark (48:57 min) und Gerald Fister (49:11min) in einer Zeit von 50:02 min, mehr als zufrieden das Podium erkämpfte. Fast schon zum Schmunzeln sind die "fights" mit Gerald Fister, die uns beide immer wieder zu pers. Höchleistungen pushen. Es macht irrsinnig Spaß gemeinsam mit Gerald die Berge zu stürmen. Leider immer im Rennmodus, wo keine Luft zum quatschen bleibt. Denke es wär mal Zeit für einen lockeren gemeinsamen Trainingslauf devil!

Unser Marjan Kezar belegte gesamt Platz 62 und verfehlte in seiner AK das Podest als 4. nur knapp!

 

 

Mit einer Spitzenleistung lässt Zala wieder kräftig aufhorchen! Beim Pitztal Trailrun über 26 km und 1.600 hm gewann Zala überlegen die Damen -Gesamtwertung. Beeindruckend, dass auch nur 5 Männer schneller waren als sie! Herzliche Gratulation!!!

 

Nach einer schöpferischen Pause wurde heuer erfreulicherweise wieder der Businesslauf in Völkermarkt veranstaltet. Die Xterrians Jauntal bemühten sich einen attraktiven Rundkurs und ein tolles Rahmenprogramm zu organisieren, was ihnen auch absolut gelungen ist. Mehr als 360 Starter bewältigten die 2 Runden mit insgesamt ca. 4 km Länge in bester Manier. Aus Sicht unserer LGS- Delegation waren wir zahlreich und bestens vertreten. Mit dem team Adrian Igerc, Martin Wernig und Norbert Zeppitz rechneten wir uns bei diesem prestigeträchtien Lauf in der Heimatbezirksstadt große Siegeschancen aus. Konkurrenten wie "Favouritenschreck" Raphael Dobnik und Top-Läufer Christoph Nageler mit ihren teams waren dann aber schon harte Nüsse, die es erst zu knacken galt. Der Startschuß erfolgte bei angenehmen frühsommerlichen Bedingungen um 19.00 Uhr. Gleich von Beginn an setzten sich die beiden genannten mit unserem Adriano an die Spitze des Feldes. Ich konnte mich bei meinem ersten Antreten nach einer 4- monatigen Verletzungspause mit Martin in der Verfolgergruppe festsetzen. Unterstützt von vielen heimischen Zuschauern und übermotiviert wieder laufen zu können konnte ich mein Tempo hochhalten und schlussendlich sehr zufrieden als 4. die Ziellinie überqueren.

In der Einzelwertung gewann, obwohl unser Adriano den ungefähr 200m langen Schussspurt für sich entscheiden konnte, dann aufgrund der Nettozeitnehmung doch Raphael Dobnik in 12:01 min. Adrian finishte in 12:02 min als 2., Nageler in 12:16 min wurde 3. Weiters: 4. ich in 12:55 min, 6. Martin Wernig in 13:29 min, 12. Norbert Zeppitz in 13:56 min und 13. Alex Rauter in 13:57 min. Tolle Leistungen boten auch Charlie Eisner und Fritz Lamprecht!

Die Teamwertung haben wie erhofft unsere Jungs für die Fa. Fischer Edelstahl Austria gewonnen!

Bericht: Christian Müller

Seit Jahren ist der Großglockner Berglauf mit seinen 13 Kilometern und 1.494 Höhenmetern berühmt und berüchtigt. Die Strecke startet in Heiligenblut und das Ziel befindet sich auf der Kaiser Franz-Josefs-Höhe. Zum ersten Mal fand heuer einen Tag vor dem Berglauf die Großglockner Bike Challenge statt, die auf der Großglockner Hochalpenstraße ebenso auf die Kaiser-Franz-Josef-Höhe führt.

Wir (Manuela undNorbert Zeppitz) verpassten leider die rechtzeitige Anmeldung zum Berglauf, welcher mit 1000 Teilnehmern limitiert ist. Um trotzdem dabei zu sein versuchte ich Norbert zu überreden im Team beim Duathlon zu starten, sodass er mit dem Rennrad antritt und ich den Berglauf allein bewältigen kann. Aus Angst sich sonntags zu langweilen ließ Norbert sich auf meinen Vorschlag nicht ein und so gab es nur noch eine Option – Projekt Duathlon - eine neue Herausforderung für das Zeppitz-Geschwister-Duo!

Nach einer gemütlichen Anreise am Freitag, startete Samstag um 7:00 Uhr (!) früh die Bike Challenge. Norbert, der seine Stärke als Radfahrer ja schon bei ein paar Radrennen bewiesen hat, startete eher weiter hinten im Feld, was ihn auf die ersten paar Kilometer durch zick-zack-fahren einige Nerven kostete. Trotzdem fuhr er ein hervorragendes Rennen und finishte mit einer Zeit von 1:06:05. Was Norbert besonders freute waren die Diana-Girls, die ihn im Ziel abfingen und seine Beine massierten. Perfekt um locker für den Berglauf am nächsten Tag zu werden.

Ich habe noch nie bei einem Radrennen teilgenommen, ich startete auch mit dem Mountainbike, weil ich kein Rennrad habe. Umso nervöser war ich beim Start durch die ungewohnte Situation. Aber dadurch, dass mein Freund Peter Jernej sich extra anmeldete um mich zu begleiten, wurde das Rennen wirklich zu einem genialen Erlebnis und wir finishten gemeinsam mit einer Zeit von 2:05:11.

Nach einer Nacht Regeneration ging es gleich weiter mit dem Berglauf. Norbert startete im ersten Startblock um 09:30 Uhr und erlebte so einiges während des Laufes… er schaffte es auf der sehr trockenen Strecke genau in ein Schlammloch zu treten und dort seinen Schuh zu verlieren... Zum Glück konnte er den Schuh noch bergen, die letzten steilen 800 Meter dieses Laufes, wofür es übrigens eine extra Sprintwertung gibt, waren auch mit beiden Schuhen schon hart genug. Mit einer starken Zeit von 1:44:06 erreichte er das Ziel.

Ich fühlte mich beim Start des Berglaufes im Gegensatz zum Vortag sehr wohl im gewohnten Läuferoutfit. Um 09:40 Uhr startete mein Block und ich genoss den ersten flachen Kilometer. Alleine schon wegen der wunderschönen Strecke lief es richtig gut bei mir. Nur bei den letzten 800 Metern musste ich mich quälen, dieses steile Stück konnte ich nur mehr in Zeitlupe und schon fast auf allen Vieren bewältigen. Aber auch ich habe nach einer Zeit von 2:16:19 das Ziel erreicht.

Hier die Duathlon Ergebnisse:

http://www.grossglocknerberglauf.at/ergebnisse/duathlon-wertung.html

Und noch ein paar Fotos…

Franz und Sissi:

After-Race-Party:

Wandern in der Raggaschlucht:

Gleich vier LGS-ler kämpften sich heute beim Schwarzgupfberglauf ab, statt wie viele andere bei dieser Hitze einen kühlen See zu suchen. Die Strecke führte mit ca. 11 km und 950 HM über Waldwege mit teilweise wunderschönem Ausblick (falls man diesen noch genießen konnte). Unter 105 Teilnehmern gewann Gernot Hammer mit einer Zeit von 58:01 und Michaela Zwerger mit einer Zeit von 1:11:24. 

Auch die LGS-ler ergatterten tolle Ränge:

Allen voran erreichte Max Zdouc als 8. gesamt und 2. in der M50, mit einer hervorragenden Zeit von 1:05:01 das Ziel. Zala Zdouc quälte sich heute ein wenig, erreichte aber trotzdem mit einer Zeit von 1:18:15 als Klassenzweite das Ziel. Kezar Marijan ist mit seiner Zeit von 1:25:57 und 5. in seiner Klasse sehr zufrieden. Als letzte im Bunde lief Manuela Zeppitz mit einer Zeit von 1:31:01 und zweiter in ihrer Altersklasse ins Ziel. 

Der Schwarzgupfberglauf ist zwar ein harter, aber wunderschöner und top organisierter Lauf. LG Südkärnten freut sich bereits aufs nächste Jahr...

ERGEBNISSE:

http://www.schwarzgupfberglauf.at/home/wp-content/uploads/2007/03/Schwarzgupfberlgauf-2015-Berglauf-Ergebnisse.pdf